Name: Söjtöri Sofőr
geboren: cca: 01.01.2009
Geschlecht: Rüde
Rasse: Mischling
gerettet: beschlagnahmt
Größe: 20-25 cm
Gewicht: 2-3 kg
Sozialverhalten:
Verhalten gegenüber Männern:
(X ) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) ängstlich
Verhalten gegenüber Frauen:
( X) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) ängstlich
Verhalten gegenüber Kindern:
( ) sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert (x) ängstlich
Verträglich mit Rüden:
(x) sehr gut () gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) nein
Verträglich mit Hündinnen:
(x ) sehr gut ( ) gut () ok ( ) nicht interessiert ( ) nein
Verträglich mit Katzen: nicht bekannt
() sehr gut ( ) gut ( ) ok ( ) nicht interessiert ( ) nein
Hat bereits im Haus gelebt:
(x) ja ( ) nein
Weitere Informationen:
Am 04.10.2017 wurden im Rahmen einer gut organisierten Rettungsaktion 139 Hunde aus einer fürchterlichen Vermehrerstation im Komitat Zala gerettet. Es handelte sich um lauter kleinwüchsige Hunde, die in ihrem eigenen Kot, in Holzkisten und winzigen Kaninchenkäfigen „lebten”. Alle geretteten Hunde waren krank, voller Flöhe und Dreck. Fast alle haben Probleme mit Augen und Ohren.
Vorgeschichte
Selbstverständlich hat auch das NOAH Tierheim Ungarn 11 Hunde aus dieser Rettung in seine Obhut genommen. Dazu gehört auch Söjtöri Sofőr, ein ca. 2009 geborener Zwergpinscher Mischlingsrüde.
Nach seiner Rettung kam auch Söjtöri Sofőr sofort zum Tierarzt und wurde untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass das linke Auge so stark geschädigt ist, dass das Sehvermögen aufgrund einer früheren Verletzung der Hornhaut diesem Auge nicht wiederhergestellt werden kann. Auch das rechte Auge ist nicht gesund, an diesem leidet er an der sog. trockene Augen Krankheit, weshalb er bis an sein Lebensende täglich mehrmals Augentropfen verabreicht bekommen muss. Wir haben mit dieser Behandlung und der Sozialisierung von Sofőr auf einer Pflegestelle begonnen.
Söjtöri Sofőr ist ein ziemlich ängstlicher, unsicherer Hund, der Frauen gegenüber schneller Vertrauen aufbaut, als bei Männern. Er zeigt jedoch keinerlei Aggression, sondern beginnt in Stresssituationen an zu zittern. Da er ziemlich schreckhaft ist, empfehlen wir ihn nicht für Familien mit Kleinkindern und, da er die Gesellschaft von anderen Hunden sehr beansprucht, ist er auch nicht als Einzelhund geeignet.
Da die Hunde aus dieser Rettungsaktion alle sehr traumatisiert sind, wäre es im Falle einer Auslandsvermittlung am Besten, wenn das zukünftige Herrchen/Frauchen den Hund persönlich in Budapest abholen könnte.
Söjtöri Sofőr wartet geimpft, gechipt und kastriert auf seine Menschen


Weitere Bilder von Söjtöri Sofőr findet Ihr HIER